Bereits Anfang Februar werden die derzeitigen Viertklässler mit ihren Halbjahresinformationen auch die Grundschulempfehlung erhalten. Spätestens dann stellt sich für sie und ihre Familien die Frage, an welcher Schule es im kommenden Schuljahr, dann als Fünftklässler, weiter gehen soll.
 
Eine wichtige Informationsquelle waren dabei in den vergangenen Jahren die Informationsnachmittage und Tage der offenen Türe. Leider hat in der vergangenen Woche das Kultusministerium klargestellt, dass derartige Veranstaltungen wie im Vorjahr aufgrund der derzeitigen Lage nicht stattfinden sollten. Gerade an der Schillerschule bedauern wir das, denn als Gemeinschaftsschule mit unserem individuellen Ansatz, der starken Kompetenzorientierung und dem bewährten Wechselspiel aus Fördern und Fordern bieten wir ein attraktives Gesamtpaket, das leider noch immer zu wenig bekannt ist. Dabei sind wir überzeugt, dass wir vielen Kindern die idealen Grundlagen für eine bestmögliche Entwicklung bieten könnten.
 
Auch deshalb ist es uns als Schule ein besonderes Anliegen, allen interessierten Kindern und Eltern Antworten auf all die Fragen zu geben, die mit der Schulwahl einhergehen. Neben den üblichen Informationsquellen wie der Schulbroschüre der Stadt Heubach oder unserer noch im Aufbau befindlichen Schulhomepage besteht daher selbstverständlich die Möglichkeit, telefonisch (07173/ 180821) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Kontakt aufzunehmen. Noch lieber würden Sie natürlich durch unsere Schule führen und ihnen alles vor Ort zeigen. Leider lassen die Verordnungen des Landes Baden-Württemberg das derzeit jedoch nicht zu.
 
 
 

Aufgrund der Corona-Situation hat das Kultusministerium in diesem Jahr weitere Formen der Anmeldung gestattet. Sie müssen daher nicht persönlich erscheinen, sondern können ihr Kind auch telefonisch oder per Email anmelden. Sie finden hier das entsprechende Formular zum Download. Bitte füllen Sie dieses aus und lassen es uns zusammen mit Blatt 3 und 4 der Grundschulempfehlung  per Post, per E-Mail oder durch Einwurf in den Briefkasten zukommen. Selbstverständlich können sie die Anmeldung nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung auch persönlich unter Einhaltung der gültigen Corona Bestimmungen durchführen.

Als Anmeldezeitraum sieht das Kultusministerium  Montag, 07.03.2022 bis Donnerstag, 10.03.2022 vor. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat.

Persönliche Anmeldung:

 

Persönliche Anmeldung vorbehaltlich der Corona-Lage nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung.

 

Telefonische Anmeldung:

 

Sekretariat: 07173/ 18 08 21

Bitte unterschriebene Dokumente im Original nachreichen!

 

 

Anmeldung per Mail:

 

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bitte unterschriebene Dokumente im Original nachreichen!

 

Leider dürfen wir uns den diesjährigen Viertklässlern nicht an einem Tag der offenen Tür vorstellen. Auch Schulhausführungen in kleinen Gruppen oder für einzelne Familien wurden uns ausdrücklich untersagt.
Dennoch möchten wir das Angebot unserer Gemeinschaftsschule gerne ins Bewusstsein rücken, denn wir sind absolut überzeugt davon, dass unser Konzept für viele Kinder genau das Richtige ist:
  • Eine Pädagogik, die den Kindern ein Arbeiten entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihres Lernstands erlaubt.
  • Ein Unterricht, der das Lernen zum Ziel hat - und nicht das Erzielen einer bestimmten Note in der nächsten Klassenarbeit.
  • Eine Schule, die die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt rückt, ihnen feste Bezugspersonen zur Seite stellt und mit festen Klassenräumen und einem beispiellosen Schulgelände eine Heimat bietet.
Mehr zu unserem Konzept und unseren Stärken, können Sie dem angehängten Brief entnehmen.

Einen Überblick über das Übergangsverfahren in die weiterführende Schule, die einzelnen Schularten und die Besonderheiten des Schulsystems in Baden-Württemberg erhielten die Eltern unserer Schule Anfang Dezember im Rahmen des Informationsabends. Sie können all das aber auch in der Präsentation des Kultusministeriums (hier zum Download) oder in der untenstehenden Diashow nachlesen. Diese und viele weitere Informationen finden sie zudem auf den Internetseiten des Ministeriums (Link: Welche Schule für mein Kind). Und selbstverständlich dürfen sie sich bei Fragen gerne an die Schulleitung wenden.

Wer könnte die Arbeit an unserer Schule besser beurteilen, als diejenigen, die tagtäglich der wichtigste Teil davon sind.

Unsere Zehntklässler stehen mittlerweile kurz vor ihrem Schulabschluss. Wie ihre Altersgenossen in der benachbarten Realschule werden sie in Kürze ihren Mittleren Schulabschluss erwerben. Der Weg dahin war allerdings ein wenig anders. Die Zuordnung zu verschiedenen Niveaustufen, die Zeiten im Lernbüro und die Begleitung durch Lehrkräfte, die sich mehr als "Coach" denn als Dozent verstehen, hat ihnen manches individueller und vieles leichter gemacht. Aber am besten erzählen sie das selbst:

Die Gemeinschaftsschule ist als Schulart vielen Eltern noch nicht so geläufig wie die traditionelleren Modelle Realschule oder Gymnasium. Tatsächlich ist es auf den ersten Blick auch nicht ganz leicht zu verstehen, dass beispielsweise Realschule und Gemeinschaftsschule zu den gleichen Schulabschlüssen führen.
 
Sie tun das allerdings auf unterschiedlichen Wegen:
 
  • In der Gemeinschaftsschule können Kinder beispielsweise in verschiedenen Fächern auf unterschiedlichem Niveau arbeiten, etwa wenn sie in Deutsch zwar richtig gut sind, aber Mathematik vielleicht nicht zu ihren Stärken zählen.
  • Eine endgültige Entscheidung, ob am Ende der Schulzeit der Hauptschulabschluss, der mittlere Bildungsabschluss oder gar der Weg zum Abitur stehen soll, muss erst in Klasse 8 getroffen werden.
  • Im Mittelpunkt steht vor allem der Erwerb von methodischen Kompetenzen, das eigenverantwortliche Lernen und auch die Stärkung der Persönlichkeit des einzelnen Kindes und ein gutes Miteinander.
  • Auch fachliche inhalte werden dabei natürlich gelernt, aber eben nicht in erster Linie mit dem Ziel, kurzzeitig in einer Klassenarbeit verfügbar zu sein, sondern damit die Kinder langfristig davon profitieren können.
 
In folgendem Film finden sie noch weitere Informationen über unsere besondere Schulart:

 

Selbstverständlich sind Deutsch, Mathematik und Englisch auch an der Gemeinschaftsschule wichtige Fächer. Uns sind aber andere Bereiche fast genau so wichtig. So wollen wir beispielsweise im Sportunterricht den Spaß an der Bewegung vermitteln, um die Kinder so fit für die Schule und für das Leben zu machen. Ab Klasse 8 kann man Sport dann zusätzlich auch als Profilfach wählen und so auch Einblicke in die Trainingslehre, in Fragen der Ernährung und in anatomische Grundkenntnisse erhalten.

Ein Fach, dass es an der Grundschule noch nicht gab, ist das Fach AES. Das bedeutet ausgeschrieben "Alltagskultur, Ernährung, Soziales" und umfasst sowohl hauswirtschaftliche Themen wie das Arbeiten in der Küche oder an der Nähmaschine ebenso wie Fragen der Pflege, der ersten Hilfe oder der Lebensplanung. Viel anschaulicher erklärt das aber unsere AES-Agentin in den folgenden Filmen:

Auch das Fach Technik gehört zu den praktischen Fächern, die uns besonders am Herzen liegen. Dabei lernen die Kinder schon ab Klasse 5 den Umgang mit Werkzeugen, die Arbeit mit verschiedenen Materialien, das Programmieren mit der CNC-Fräsmaschine, den Aufbau elektronischer Schaltungen oder auch das Erstellen von Produkten mit unserem 3D-Drucker. Ab Klasse 7 kann man Technik dann als Wahlpflichtfach auswählen. Und ab Klasse 8 kann man sich mit dem Profilfach Naturwissenschaft und Technik sogar noch weiter spezialisieren.

Der Bereich des sozialen Lernens spielt für uns eine große Rolle, da wir unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das Leben nach der Schule vorbereiten möchten. Hierzu gehört auch die Kooperation mit unserer sogenannten Außenklasse der Klosterbergschule, die gemeinsam mit den anderen Kindern in unserem Schulgebäude arbeitet. Dabei leben Kinder mit Handicap und solche ohne nicht einfach nur nebeneinander her, sondern begegnen sich auf vielfältige Weise und kooperieren in Unterrichtseinheiten und Projekten. Eine Schillerschule ohne diese Klasse ist dabei längst nicht mehr vorstellbar. Und dass die Außenklasse mittlerweile ganz selbstverständlich zur "Innenklasse" wurde, zeigt alleine schon, wie hier auf natürliche Weise Vorurteile und Blockaden abgebaut und durch Empathie und Zusammenhalt ersetzt wurden.
Aber sehen Sie selbst:

 

Chemieunterricht ist (nicht nur), wenn es zischt und kracht:

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